Montag, 11. April 2016

Die Rote Hilfe kommt ins FdC

Während der letzten HoGeSa Demo wurde eine Person aus unserem Umfeld willkürlich verhaftet. Die Person hat nichts gemacht, außer gegen Nazis demonstriert.
Nun wurde die Person wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Es besteht die Möglichkeit das Verfahren gegen eine Geldstrafe einzustellen. Dies bedeutet, dass diese Person sich schuldig bekennen würde und als Konsequenz nicht mehr zum demonstrieren auf die Straße gehen kann, da durch eine weitere Verhaftung eine wesentlich schlimmere Strafe auf sie zukommen würde.
Auch wenn man es nicht glauben mag, willkürliche Verhaftungen sind eine Strategie der Polizei um Menschen vom demonstrieren abzuhalten. Diese Verhaftungen passieren ja öffentlich, so dass andere Menschen sich ggf. nicht mehr trauen zu Demonstrationen zu gehen und wie gesagt, verurteilte Menschen überlegen es sich auch zweimal ob sie das Risiko eingehen wollen.
Daher sammeln wir Geld und deswegen wird in den nächsten zwei Wochen eine Extraspendendose stehen. Wir finden, dass keine*r so etwas selber zahlen muss, denn:

DEMONSTRIEREN IST KEINE STRAFTAT!
Wird nach dem Prozesskosten noch Geld übrig sein, wird dieses an eine Stiftung gespendet, die Opfer von Polizeigewalt unterstützt!
 Herzallerliebst und ganz viele Dankeschöns!


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